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Grenzen der Hochleistungsmedizin


Heinz-Rüdiger Strehl
Sendezeit: So. 10.07.2011, 8.00h

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Zum Vortrag

Wenn über die Grenzen der Hochleistungsmedizin nachgedacht wird, stellt sich nicht nur die Frage, was Medizin heute zu leisten vermag. Ärzte, Medizinethiker und Gesundheitsökonomen müssen auch Fragen der Rationierung und Priorisierung medizinischer Leistungen diskutieren.
Rüdiger Strehl verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Gesundheitsmanagement. Er beschreibt in diesem Vortrag, mit welchen Mechanismen und Regulierungen im System der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung versucht wird, dem Dilemma von begrenzten Finanzmitteln und immer kostenträchtigeren Möglichkeiten der Hochleistungsmedizin zu begegnen. Eine kritische Betrachtung der aktuellen Situation ist notwendig, um Perspektiven für eine mögliche Verbesserung zu skizzieren.

Zur Person

Rüdiger Strehl, geboren 1946 in Minden /Ostwestfalen

1966-1970

Studium Politikwissenshaften; Abschluss Diplom Politologe

1971-1975

Studium BWL; Abschluss Diplom Kaufmann

1976-1978

Referendariat höherer Verwaltungsdienst; Staatsexamen

1979-1993

Wissenschaftsministerium Berlin (Senatsverwaltung) zuständig für die Hochschulmedizin (u.a. Fusion des UK Charlottenburg und des städtischen KH Rudolf Virchow zum Universitätsklinikum Rudolf Virchow, Überführung der Charité nach der Einigung Deutschlands, Fusion der Veterinärmedizinischen Fakultäten von Humboldt- und Freier Universität)

1993-2008

Kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums Tübingen

2000-2006

Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands

Seit 1.7.2006

Generalsekretär des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands e.V.

Seit 2009

Vorsitzender des Stiftungsausschusses der Universitätsmedizin Göttingen

Mitglied des Präsidiums der Deutschen Krankenhausgesellschaft

Mitglied des Gesundheitsforschungsrates Mitglied verschiedener überregionaler Berater- und Evaluationskommissionen, Beiräte und Kuratorien