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August 1914: Ein globales Panorama
Prof. Dr. Jörn Leonhard
Sendezeit: So. 14.09.2014, 7.30h
Erstausstrahlung: So. 27.07.2014
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Zum Vortrag
Die Ereignisse des August 1914, die den Ersten Weltkrieg auslösten und am Ende nicht nur Europa, sondern die gesamte Weltordnung tiefgreifend erschütterten, werden gerne auf die suggestive Formel eines „Augusterlebnisses“ gebracht.
Was aber war der August 1914, jene Phase zwischen der Abfolge der Kriegserklärungen und dem Ausbruch des realen Krieges in allen seinen entsetzlichen Dimensionen, mit Schlachtmeldungen und immer längeren Todeslisten, die alle Vorahnungen und Projektionen innerhalb kürzester Zeit entwerteten?
Jörn Leonhard zeigt auf, was den August 1914 zu einer in dieser Form einmaligen historischen Verdichtung machte, und was die langfristigen Konsequenzen dieser Verdichtung waren.
Zur Person
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Jörn Leonhard, geboren 1967 |
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1987-1994 |
Studium der Geschichte, Politischen Wissenschaft und Deutschen Philologie in Heidelberg und Oxford |
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1992 |
Master of Studies in Modern History, Universität Oxford |
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1994 |
Magisterabschluss an der Universität Heidelberg |
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1998 |
Promotion an der Universität Heidelberg |
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1998-2003 |
Fellow and Tutor in Modern History, Universität Oxford |
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2001 |
Visiting Research Fellowder Alexander-von-Humboldt-Stiftung am German-American Center for Visting Scholarsin Washington/DC |
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2003-2004 |
Stipendiat am Historischen Kolleg, München |
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2004 |
Habilitation an der Universität Heidelberg |
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2004-2006 |
Hochschuldozent für Westeuropäische Geschichte an der Universität Jena |
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Seit 2006 |
Inhaber des Lehrstuhls für Westeuropäische Geschichte an der Universität Freiburg |
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2007-2012 |
Direktor der School of History am Freiburg Institute for Advanced Studies |
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2012-2013 |
Visiting Fellow am Minda de Gunzburg Center for European Studies, Harvard University |
Ausgewählte Veröffentlichungen
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Die Büchse der Pandora. Geschichte des Ersten Weltkriegs, C. H. Beck, München, 2014
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Comparing Empires. Encounters and Transfers in the Nineteenth and Early Twentieth Century, (Hrsg. zus. mit Ulrike von Hirschhausen), Vandenhoeck & Ruprecht Verlag, Göttingen 2012
-
Empires und Nationalstaaten im 19. Jahrhundert (zus. mit Ulrike von Hirschhausen), Vandenhoeck & Ruprecht Verlag, Göttingen, 2010
-
Imperiale Vergangenheiten – (post)imperiale Gegenwart. Prozesse und Repräsentationen (Hrsg. zus. mit Rolf Renner), Berlin 2009
-
Bellizismus und Nation. Kriegsdeutung und Nationsbestimmung in Europa und den Vereinigten Staaten 1750-1914, R. Oldenbourg Verlag, München, 2008
-
Multi-Ethnic Empires and the Military: Conscription in Europe between Integration and Desintegration, 1860-1918 (Hrsg. zus. mit Ulrike von Hirschhausen) Journal of Modern European History 5/2, München, 2007
-
Ten Years of German Unification. Transfer, Transformation, Incorporation (Hrsg. zus. mit Lothar Funk), Birmingham University Press, Birmingham, 2002
-
Nationalismen in Europa: West- und Osteuropa m Vergleich (Hrsg. zus. mit Ulrike von Hirschhausen), Wallstein Verlag, Göttingen, 2001
-
Liberalismus – Zur historischen Semantik eines europäischen Deutungsmusters,
R. Oldenbourg Verlag, München, 2001
Link-Tipps
14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs
Der Erste Weltkrieg gilt heute als die "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts. Er hinterließ Millionen von Toten und auf Jahre verwüstete Landschaften, führte zum Untergang alter Monarchien und legte den Keim für den noch gewaltigeren Zweiten Weltkrieg. 2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Aus diesem Anlass präsentieren ARTE und Das Erste die mehrteilige Fernsehproduktion und das multimediale Webspecial
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Wie fühlte sich das Leben im Ersten Weltkrieg für ein Kind, eine Mutter, einen Soldaten an? Kommen Sie mit auf eine kleine Zeitreise und erkunden Sie: Wer war ich? Wo war ich? Was war ich? Ein multimediales Webspecial von ARTE und ARD.
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