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Moralische Eleganz
Prof. Dr. Georg Franck
Sendezeit: So. 09.11.2014, 7.30h
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Zum Vortrag
Georg Franck entwickelte das Konzept der Aufmerksamkeitsökonomie. Demnach ist Aufmerksamkeit in unserer postmodernen Welt ein knappes Gut. Während der Zugang zu Informationen stetig wächst, muss der moderne Mensch immer stärker selektieren, was er aufnimmt und was nicht. Durch diese Entwicklung besteht die Gefahr, dass der Mensch Selektion rein nach den eigenen Werturteilen vornimmt und die Abhängigkeit vom Fühlen der Anderen dabei völlig ausblendet. Das Konzept der moralischen Eleganz strebt hier eine gesunde Balance an.
Zur Person
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Georg Franck, geboren 1946 in Schwäbisch Hall |
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Studium der Philosophie, Architektur und Volkswirtschaft in München |
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Promotion im Fach Volkswirtschaftslehre |
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1974-1993 |
freier Architekt und Entwickler von Software für die räumliche Planung |
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Ab 1991 |
außerdem Unternehmer im Bereich der Entwicklung räumlicher Informationssysteme |
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Seit 1994 |
Ordinarius für digitale Methoden in Architektur und Raumplanung an der Technischen Universität Wien |
Ausgewählte Veröffentlichungen
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Architektonische Qualität (zus. mit Dorothea Franck), Carl Hanser Verlag, München, 2008
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What moves architecture? (In the next five years) (zus. mit Joep van Lieshout at al.), gta Verlag, Zürich, 2006
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Mentaler Kapitalismus. Eine politische Ökonomie des Geistes, Carl Hanser Verlag, München, 2005
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Ökonomie der Aufmerksamkeit. Ein Entwurf, Carl Hanser Verlag, München, 1998
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Raumökonomie, Stadtentwicklung und Umweltpolitik, Kohlhammer Verlag, Stuttgart, 1992


