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Was ist Macht?
Prof. Dr. Karlfriedrich Herb
Sendezeit: So. 19.04.2015, 7.30h
Erstausstrahlung: So. 27.11.2005
Zum Vortrag
Was ist Macht? Die Frage ist berechtigt und sie ist alles andere als neu. Sie wird gestellt, seit Menschen angefangen haben, über sich selbst nachzudenken. Mit der Macht stehen die Grundtatsachen des menschlichen Zusammenlebens in Frage. Aber was ist Macht? Was unterscheidet sie von Gewalt? Hängt sie an Ämtern? Verleiht sie Charme und Charisma? Zeigt sie sich in Institutionen? Oder verbirgt sich Macht hinter Mauern und Systemen? Solchen Fragen geht Karlfriedrich Herb im Kontext moderner Antworten nach - und lässt dabei vor allem vier Autoren zu Wort kommen: Niccolò Machiavelli, Thomas Hobbes, Hannah Arendt und Michel Foucault.
Zur Person
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Karlfriedrich Herb, geboren 1957 in Viersen |
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1978-1986 |
Studium der Philosophie, Psychologie und Religionswissenschaft in Bonn |
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1986 |
Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Rousseaus Rechtsphilosophie |
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1987-1990 |
Forschungsprojekt der DFG "Julius-Ebbinghaus" in Bonn und München |
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1991-1993 |
Chercheur associé an der Maison des Sciences de l'Homme und des Centre de recherche de l'epistoemologie appliquée, Paris |
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1994-1997 |
Assistent an der Universität München |
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1997 |
Habilitation an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität München |
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1998-2000 |
Gastprofessuren an den Bundesuniversitäten Pernambuco und Campinas |
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2001 |
Stiftungsprofessur für Philosophie an der Universität Ulm |
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2001 |
Ordentlicher Professur für Politische Philosophie und Ideengeschichte an der Universität Regensburg |
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Weitere Forschungs- und Lehraufenthalte an der Ècole des Hautes Études en Sciences Sociales, Hochschule für Politik München, Hochschule für Philosophie München sowie an den Universitäten in São Paulo und Brasília |
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Ausgewählte Veröffentlichungen
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Raum und Zeit. Denkformen des Politischen bei Hannah Arendt (zus. mit Mareike Gebhardt und Kathrin Morgenstern), Campus Verlag, Frankfurt a.M./New York 2014
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Narrative, Dreams, Imagination. Israeli and German Youth imagine the Future (zus. mit Jen Glaser, Barbara Weber, Eva Marsal, Takara Dobashi), Münster: Lit-Verlag Münster, 2013
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Rousseau-Brevier. Schlüsseltexte und Erläuterungen (zus. mit Bernhard H. F. Taureck), Bernhard Fink, Paderborn, 2011, 237 S.
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Alexis de Tocqueville Campus Einführungen (zus. mit Oliver Hidalgo) Campus Verlag, Frankfurt/New York, 2005
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Der Anfang vom Ende der Geschichte. Philosophische Visionen des Fortschritts. In: Stephan Bierling, Karlfriedrich Herb, Jerzy Maćków, Matin Sebladt:
Politischen Wandel denken. Herausforderung der Demokratie in europäischer und globaler Perspektive, LIT Verlag; Hamburg, 2004, S. 7-17 -
Alter Staat – Neue Politik. Tocquevilles Entdeckung der modernen Demokratie (zus. mit Oliver Hidalgo), Nomos Verlag, Baden-Baden, 2004
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Die Philosophie der Kurve. Architektur und Utopie bei Oskar Niemeyer. In: Der Blaue Reiter, Journal für Philosophie 14, S. 100-105
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Licht und Schatten. Zum Republikideal bei Jean-Jacques Rousseau und Hannah Arendt. In: Politisches Denken (Hrsg. K. Graf Ballestrem, V. Gerhardt, H. Ottmann, M. P. Thomson), Jahrbuch für Politisches Denken, 2001, S. 59-68
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Klassiker Auslegen. Jean-Jacques Rousseau. Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechts. (zus. mit Reinhard Brandt), Akademie-Verlag, Berlin, 2000
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Bürgerliche Freiheit. Politische Philosophie von Hobbes bis Constant. Alber Verlag, Freiburg – München, 1999
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Rousseaus Theorie legitimer Herrschaft. Voraussetzungen und Begründungen. Königshausen & Neumann Verlag, Würzburg, 1989
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Hobbes über die Freiheit (zus. mit Georg Geismann), Königshausen und Neumann Verlag, Würzburg, 1988


