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Hört beim Geld die Liebe auf und verdirbt es den Charakter?
Zur Psychodynamik des Geldes
Prof. Dr. Rolf Haubl
Sendezeit: So. 06.12.2015, 7.30h
Erstausstrahlung: So. 03.10.1999
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Zum Vortrag
Fest steht, dass Konsum in unserer Gesellschaft einen enormen Stellenwert hat. Geld zu besitzen, konsumieren zu können, gilt weithin als Maßstab für Lebensqualität und oft genug als einzig erstrebenswertes Ziel. Dabei haben viele Menschen Schwierigkeiten im täglichen Umgang mit dem lieben Geld ...
Zur Person
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Rolf Haubl, geboren 1951 |
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1971-1981 |
Studium der Germanistik mit Schwerpunkt Sprachwissenschaften und der Psychologie |
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1978 |
Diplom im Fach Psychologie |
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1981 |
Promotion im Fach Germanistik |
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1981-2003 |
wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg: Profilierung des Studiengangs Sozioökonomie |
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1983-1992 |
Lehranalyse |
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1991 |
Habilitation im Fach Psychologie |
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1992 |
Gruppen(lehr)analytiker |
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1992 |
Privatdozent für Psychologie |
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1997 |
Außerplanmäßiger Professor für Psychologie |
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2001 |
Supervisior und Organisationsberater (DGSv) |
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2003-2014 |
Professor für Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt |
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Seit 2003 |
Direktor des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt am Main |
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Seit 2014 |
Professor im vorgezogenen Ruhestand |
Ausgewählte Veröffentlichungen
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Liebeslohn. Geld in Paarbeziehungen. In: Die phantastische Macht des Geldes. Ökonomie und psychoanalytisches Handeln (Hrsg. I. Focke, et al.) Klett-Cotta Verlag, Stuttgart, 2013, S. 76-88
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Wahres Glück im Warenglück? Aus Politik und Zeitgeschichte, 2009, 32-33, S. 3-8
Das Tabu brechen: Gemeinsam über Geld sprechen. Ein Werkstattbericht. Gruppendynamik und Organisationsberatung, 2004, 35 (3), S. 292-306 -
Money madness. Eine psychodynamische Skizze. In: Die gesellschaftliche Macht des Geldes (Hrsg.: Ch. Deutschmann), Westdeutscher Verlag, Opladen 2002, S. 203-225
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Neidisch sind immer nur die anderen. Über die Unfähigkeit zufrieden zu sein, C.H. Beck Verlag, München, 2001
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Gruppenanalytische Supervision mit Schuldnerberaterinnen und -beratern. Supervision, 2000, 1, S. 32-42
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„Welcome to the pleasure dome“. Einkaufen als Zeitvertreib. In: Freizeit in der Erlebnisgesellschaft. Amusement zwischen Selbstverwirklichung und Kommerz (Hrsg. zus. mit: H. A. Hartmann), Westdeutscher Verlag, Opladen, 1996, 199-225
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Geldpathologien und Überschuldung: am Beispiel Kaufsucht, Psyche 1996, 50, S. 916-953
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Geld, Geschlecht und Konsum. Zur Psychopathologie ökonomischen Alltagshandelns, Psychosozial-Verlag, Gießen, 1988


