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Recht und Politik.
Der internationale Schutz der Menschenrechte
Prof. Dr. Anne Peters
Sendezeit: So. 06.03.2016, 7.30h
Erstausstrahlung: So. 30.09.2012
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Zum Vortrag
Die Idee der Menschenrechte ist als "die letzte Utopie der Menschheit" bezeichnet worden. Noch unter dem Eindruck des Zweiten Weltkrieges wurde von den Vereinten Nationen 1948 die universelle Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Trotz laufender Ausweitung und Verfeinerung der völkerrechtlichen Instrumente werden überall auf der Welt Menschenrechte immer wieder massiv verletzt. Politische Repression, bewaffnete Konflikte, Unterentwicklung, Korruption und Umweltzerstörung sind einige der Faktoren, die den wirksamen Schutz der Menschenrechte hemmen. Neue Gefährdungen gehen von "global players", also von transnationalen Unternehmen, Militärdienstleistern und Terrorgruppen aus. Unter der Flagge eines kulturellen Pluralismus oder der Terrorismusbekämpfung werden derzeit vermeintlich gesicherte menschenrechtliche Grundwerte wieder in Frage gestellt.
Zur Person
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Anne Peters, geboren 1964 in Berlin |
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1984-1985 |
Studium der Rechtswissenschaft, griechische Sprache und Literatur an der Universität Würzburg |
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1985-1986 |
Studium Internationales Recht an der Universität Lausanne |
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1986-1990 |
Studium der Rechtswissenschaft, Spanisch und Neugriechisch an der Universität Freiburg, Erste juristische Staatsprüfung |
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1990-1993 |
Referendariat am Landgericht Freiburg |
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1993 |
Zweite juristische Staatsprüfung |
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1994 |
Promotion an der Universität Freiburg |
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1994-1995 |
Graduiertenstudium an der Harvard Law School, Cambridge, USA |
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2000 |
Habilitation an der Universität Kiel für die Gebiete öffentliches Recht, Völkerrecht, Europarecht |
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2001-2013 |
Lehrstuhl für Völker- und Staatsrecht an der Universität Basel |
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2004-2005 |
Dekanin |
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2008-2012 |
Forschungsdekanin der Juristischen Fakultät Basel |
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2008-2013 |
Forschungsrätin beim Schweizerischen Nationalfonds |
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Seit 2013 |
Direktorin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg und Titularprofessorin für Öffentliches Recht, Völkerrecht, Europarecht, Rechtsvergleichung an der Universität Basel |
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Seit 2014 |
Honorarprofessorin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg |
Ausgewählte Veröffentlichungen
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Jenseits der Menschenrechte: Die Rechtsstellung des Individuums im Völkerrecht
Mohr Siebeck Verlag, Tübingen, 2014 -
Europäische Menschenrechtskonvention: Mit rechtsvergleichenden Bezügen zum
deutschen Grundgesetz (zus. mit Tilmann Altwicker), C.H. Beck Verlag, München, 2012 -
Völkerrecht: Allgemeiner Teil, Schulthess Juristische Medien, Zürich, 2012
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Die funktionale Immunität internationaler Organisationen und die Rechtsweggarantie
Schweizerische Zeitschrift für internationales und europäisches Recht 21, 2011, S. 397-428 -
Das subjektive internationale Recht, Jahrbuch des öffentlichen Rechts 59, 2011, S. 411-456
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Rechtsordnungen und Konstitutionalisierung: Zur Neubestimmung der Verhältnisse
Zeitschrift für öffentliches Recht / Journal of Public Law 65, 2010, S. 3-63 -
Kapitel 21: Das Diskriminierungsverbot (vergleichende Kommentierung zu Artikel 14 EMRK/Artikel 3 Abs. 2 u. 3 GG) (zus. mit Doris König)
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In: EMRK/GG: Konkordanzkommentar (Hrsg. Rainer Grote und Thilo Marauhn)
Mohr Siebeck Verlag, Tübingen, 2006 -
Elemente einer Theorie der Verfassung Europas, Duncker & Humblot Verlag, Berlin, 2001
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Das Gebietsreferendum im Völkerrecht: Seine Bedeutung im Licht der Staatspraxis
nach 1989, Nomos Verlag, Baden-Baden, 1995


