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Elemente der Gerechtigkeit.
Kant, Rawls und die gegenwärtige politikphilosophische Diskussion
Prof. Dr. Wolfgang Kersting
Sendezeit: So. 13.03.2016, 7.30h
Erstausstrahlung: So. 04.02.2007
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Zum Vortrag
In der politischen Moderne wird das Gerechtigkeitsverständnis auf die normative Grundlage des Menschenrechts gestellt. Institutionen des Rechts und der Politik können das Prädikat der Gerechtigkeit nur dann legitim beanspruchen, wenn sie institutionalisiertes Menschenrecht sind, d. h. wenn es sich um einen demokratisch organisierten Rechtsstaat handelt.
Neben die Forderung der politischen Gerechtigkeit sind allerdings längst auch Forderungen der Verteilungsgerechtigkeit getreten. Hier werden die begrifflichen und politischen Verhältnisse unsicher; es ist schwierig, einen allgemein anerkannten Begriff der Verteilungsgerechtigkeit zu bestimmen.
Wolfgang Kersting gibt einen kritischen Überblick über die politikphilosophischen Versuche, eine Konzeption egalitärer Verteilungsgerechtigkeit zu entwickeln.
Zur Person
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Wolfgang Kersting, geboren 1946 |
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1968-1974 |
Studium der Philosophie, Germanistik und Geschichte an der Universität Göttingen und an der Technischen Universität Hannover |
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1974 |
Promotion an der Universität Hannover |
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1982 |
Habilitation an der Universität Hannover |
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1986 |
Professor für Philosophie |
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1975-1993 |
Lehrtätigkeit an den Universitäten Hannover, Marburg, Göttingen, Lüneburg und am Geschwister-Scholl-Institut der Universität München |
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1993-2011 |
Professor für Philosophie und Direktor am Philosophischen Seminar der Universität Kiel |
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2008-2011 |
Leiter des Kieler Forums für politische Philosophie und Wirtschaftsethik |
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2010 |
Corine Internationaler Buchpreis 2010 - Wirtschaftsbuchpreis der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft |
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2012 |
Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung 'Für die Freiheit' |
Ausgewählte Veröffentlichungen
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Vertragstheorien. Kontraktualistische Theorien in der Politikwissenschaft, Kohlhammer Verlag, Stuttgart, 2016
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Wie gerecht ist der Markt? Ethische Perspektiven der sozialen Marktwirtschaft, Murmann Verlag, Hamburg, 2012
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Macht und Moral. Studien zur praktischen Philosophie der Neuzeit, Mentis Verlag, Paderborn, 2010
-
Verteidigung des Liberalismus, Murmann Verlag, Hamburg, 2009
-
Der liberale Liberalismus, Beiträge zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik 173, Mohr Siebeck, Tübingen, 2006
-
Gerechtigkeit und öffentliche Vernunft. Über John Rawls' politischen Liberalismus,: Mentis Verlag, Paderborn, 2006
-
Gerechtigkeit und Lebenskunst. Philosophische Nebensachen, Mentis Verlag, Paderborn, 2005
-
Liberdade e Liberalismo, Porto Alegre: EDIPUCRS, 2005
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Kant über Recht, Mentis Verlag, Paderborn, 2004
-
Kritik der Gleichheit, Velbrück Wissenschaft, Weilerswist, 2002
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Rousseaus ‘Gesellschaftsvertrag‘, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 2002
-
Rechtsphilosophische Probleme des Sozialstaats, Nomos-Verlags-Gesellschaft, Baden–Baden, 2001
-
Politik und Recht, Velbrück Wissenschaft, Weilerswist 2000
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Theorien der sozialen Gerechtigkeit, Metzler Verlag, Stuttgart, 2000
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Platons 'Politeia', Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1999
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Niccolò Machiavelli. Leben-Werk-Wirkung, C. H. Beck Verlag, München 2. Aufl., 1998
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Recht, Gerechtigkeit und demokratische Tugend, Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M., 1997
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Medizin und Gerechtigkeit, Wirtschaftsverlag Bachem, Köln, 1995
-
Die politische Philosophie des Gesellschaftsvertrags, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1994
-
John Rawls zur Einführung, Junius Verlag, Hamburg 1993
-
Thomas Hobbes zur Einführung, Junius Verlag, Hamburg 1992
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Wohlgeordnete Freiheit. Immanuel Kants Rechts- und Staatsphilosophie, de Gruyter,
Berlin, 1984. erw. Taschenbuchausgabe, Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft, Frankfurt /M., 1993


