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Wem gehört die Welt?
Die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus
Hans-Jürgen Jakobs
Sendezeit: So. 19.11.2017, 7.30h
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Zum Vortrag
Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit haben sich Finanzfirmen eine dominante Stellung in der globalen Wirtschaft erarbeitet. Sie treffen dort auf das geballte Kapital von Staaten wie China, von arabischen Fürstentümern und russischen Oligarchen sowie auf die Milliarden von Pensionsfonds und großen Familienunternehmer-Dynastien, denen es um neue Produkte und neue Märkte geht. In diesem über Finanzmärkte gesteuerten Neokapitalismus findet weltweit eine Umverteilung von unten nach oben statt - zu denen, die diesen schrankenlosen Finanzkapitalismus beherrschen.
Wer sind die Protagonisten dieser Auseinandersetzung um Märkte, Rohstoffe und Firmen? Und welche Ziele verfolgen sie?
Hans-Jürgen Jakobs war bis 2015 Chefredakteur und ist jetzt senior editor des "Handelsblatts".
Zur Person
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Hans-Jürgen Jakobs, geboren 28.10.1956 in Wiesbaden |
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1983 |
Examen Dipl. Volkswirt Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz |
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1985 |
Volontariat Mainzer Allgemeine Zeitung / Wiesbadener Tagblatt |
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1986-1989 |
Redakteur ZV+ZV, Chefredakteur Copy Verlagsgruppe Handelsblatt, Düsseldorf |
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1990-1993 |
Leitung Wirtschaftsressort Münchner Abendzeitung, München |
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1993-2001 |
Redakteur Der Spiegel, Hamburg |
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2001 |
Auszeichnung Bert-Donnepp-Preis |
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2001-2006 |
Leitung Medienredaktion Süddeutsche Zeitung, München |
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2006-2010 |
Chefredakteur sueddeutsche.de, München |
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2011-2013 |
Ressortleitung Wirtschaft Süddeutsche Zeitung, München |
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2013-2015 |
Chefredakteur Handelsblatt, Düsseldorf |
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Seit 2016 |
Senior Editor Handelsblatt, Düsseldorf |
Ausgewählte Veröffentlichungen
- Wem gehört die Welt - die Machtverhältnisse im globalen Kapitalismus, Albrecht Knaus Verlag, München, 2016
- Geist oder Geld: Der große Ausverkauf der freien Meinung, Pendo Verlag, München, 2008
- Das Gewissen ihrer Zeit: fünfzig Vorbilder des Journalismus, Picus Verlag, Wien, 2004
- Edzard Reuter, Heyne Verlag, München, 1991
- Rudolf Augstein, Heyne Verlag, München, 1991
- Augstein, Springer & Co.: deutsche Mediendynastien, Orell Füssli, Zürich, Wiesbaden, 1990


