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Die Erfindung der Landschaft
Vom Wandel der Wahrnehmung in der Naturästhetik des 18. Jahrhunderts
Prof. Dr. Gotthard Frühsorge
Sendezeit: So. 14.01.2018, 7.30h
Erstausstrahlung: So. 18.11.2001
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Zum Vortrag
Unter welchen Bedingungen wird Natur als Landschaft wahrgenommen? Nur dann, wenn ein Mensch sich der Natur betrachtend zuwendet. In der ästhetischen Theorie des
18. Jahrhunderts wird die Vorstellung von Landschaft gleichsam zur Metapher für die künstlerische Schöpfungskraft des Menschen. Das lässt sich besonders eindrucksvoll an der malerischen Umgestaltung der Natur zum Landschaftspark aufzeigen. Bis heute bestimmen die "gepflanzten Bilder" der englischen Gärten unsere Vorstellung von der Schönheit einer Landschaft.
Zur Person
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Gotthard Frühsorge, geboren 1936 in Hannover |
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Studium der Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft an den Universitäten in Göttingen, Wien, Braunschweig Und Heidelberg |
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1970 |
Promotion an der Universität Heidelberg zur politischen Literatur des 17. Jahrhunderts |
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1975-1977 |
Stipendiat im Forschungsprogramm der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel |
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1979 |
Habilitation an der Universität Heidelberg |
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1979 |
Leitung der Abteilung zur Erforschung des 18. Jahrhunderts in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel |
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1993-1998 |
Direktor der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel |
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1998-2001 |
Gastprofessor an der Universität Hildesheim, Forschungsschwerpunkt und Lehraufgabe zum Projekt: „Die Kunst der Landschaft“ |
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2004 |
Emeritierung |
Ausgewählte Veröffentlichungen
- Lebensgeschichte des Unterofficiers Picket. Invalide bey der 7.ten Compagnie. Mit einem Nachwort hrsg. von Gotthard Frühsorge und Christoph Schreckenberg, Wallensein Verlag, Göttingen, 2006
- Die Kunst des Landlebens. Vom Landschloss zum Campingplatz. Eine Kulturgeschichte, Koehler und Amelang Verlag, München, 1993
- Julius Bernhard von Rohr: Einleitung zur Ceremonial-Wissenschafft der Privat-Personen, Berlin 1728, Neudruck herausgegeben und kommentiert von Gotthard Frühsorge, VCH Verlag, Leipzig und Weinheim, 1990
- Der Raum, die Zeit, die Bewegung. Zur Neubestimmung der Zeremonialwissenschaft, in: Euphorion 82, 1988
- Vom Hof des Kaisers zum Kaiserhof. Über das Ende des Zeremoniells als gesellschaftlichem Ordnungsmuster, in: Euphorion 78, 1984
- Der politische Körper. Zum Begriff des Politischen im 17. Jahrhundert, Metzler Verlag, Stuttgart, 1974


