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»Erfrischender Quell des Lebens«
Anmerkungen zum Bild des Jungbrunnens
Dr. Irene Haberland
Sendezeit: So. 18.02.2018, 7.30h
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Zum Vortrag
Einer der ältesten Träume der Menschheit ist wohl der Traum der ewigen Jugend – ein Traum, der heute dank einer umfangreichen, fast industriell anmutenden Medizintechnik und dem entsprechenden Medizintourismus aktueller – und für manche Menschen auch greifbarer – denn je erscheint. Googelt man heute die Begriffe wellness, Entspannung, Kuren, oder auch Erholung, so trifft man über kurz oder lang auf den Terminus des Jungbrunnens, der inzwischen für alles Erdenkliche im Kontext Gesundheit und Erholung herhalten muss.
Irene Haberland beschreibt in diesem Vortrag das Motiv des Jungbrunnens von der Antike bis in die jüngere Gegenwart.
Zur Person
Irene Haberland studierte Kunstgeschichte, Anglistik, Komparatistik in Bonn, Venedig, Williamsburg /USA und London. Nach der Promotion war sie zunächst für verschiedene Museen und im Hochschulsonderforschungsbereich der Universität Bonn tätig. Seit 2003 arbeitet sie als freie Kunsthistorikerin, Autorin und Ausstellungskuratorin für Museen und kulturhistorische Einrichtungen (u.a. GDKE Mainz), in Koblenz (Mittelrhein-Museum: „Sind Briten hier“ - Englische Künstler am Rhein; Ausstellung 2016), Wiesbaden (u.a. Museum Wiesbaden: "Rheinromantik – Kunst und Natur“, Ausstellung 2013), Hanau (Historisches Museum Schloss Philippsruhe: „Die Franzosen kommen – Hanau in der Zeit Napoleons“, Ausstellung 2013/14), Baden–Baden etc. Als Co–Kuratorin betreute sie Ausstellungen im Museum für Kunst und Technik im 19. Jahrhundert in Baden-Baden („Der Rhein“ (2012/13), „Die Preußen im Westen“ (2015), „Andreas Achenbach“(2016). Seit 2014 Forschungen zur Inneneinrichtung von Schloss Stolzenfels. Forschungsschwerpunkte: Malerei und Graphik 18. bis frühes 20. Jh., Sammlungsgeschichte, Kulturerbe und Bildgedächtnis.
Ausgewählte Veröffentlichungen
- Das ganze Deutschland soll es sein. Die Preußen im Westen. Hrsg. von Irene Haberland, Oliver Kornhoff, Matthias Winzen. Begleitband zur Ausstellung „Des Königs Traum“, Arp Museum Rolandseck (1.5.-16.8.2015) und zur Ausstellung „Die Preußen im Westen. Kunst, Technik und Politik im 19. Jahrhundert“ im Museum LA8 in Baden-Baden (19.9.2015 – 28.2.2016), 2015
- „Von bildender Kunst und Poesie – Erzählen und Erzähltes in Bildern der Romantik.“ In: Ausst.-Kat. „Romantik im Rhein-Main Gebiet“, Museum GIERSCH, Frankfurt a.M. 2015, S. 137-143
- „...einen ganzen Saal al fresco auszumalen...“. Monumentalmalereien der Düsseldorfer Malerschule – ein Überblick über die 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. In: Ausst.-Kat. „Carl Gehrts (1853-1898) und die Düsseldorfer Malerschule. Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung, Kronenburg/Eifel, 2015, Petersberg 2015, S. 140-157
- Aus dem Neunzehnten. Von Schadow bis Schuch. Hrsg. von Peter Forster. Museum Wiesbaden 2015 (Beiträge von Irene Haberland u.a. zu: Carl Blechen (S. 34-44), Christian Becker (S. 94 -99), August Lucas (S. 50-55), Moritz von Schwind (S. 58–67), Johann Wilhelm Schirmer (S. 72-83), Carl Friedrich Lessing (S. 84-93), Jakob Becker (S. 108-117), Adolf Ehrhardt (S. 132-135), Andreas Achenbach (S. 160-159), Friedrich Otto Georgi (S. 160 – 165), Oswald Achenbach (S. 176-187), Edmund Kanoldt (S. 414-419)). Petersberg, 2015
- „Die Rhein-Main Region als Kreuzungspunkt der Nationen“. In: Romantik an Rhein und Main – Eine Topografie (Hrsg.: W. Bunzel / M. Hohmann / H. Sarkowicz), Darmstadt, 2014, S. 109-130
„Die Wiesbadener Skizzenbücher des Ludwig Knaus“. In: Ludwig Knaus. Ein Lehrstück (Hrsg.: Peter Forster für das Museum Wiesbaden), Petersberg 2014, S. 47-55, 183-233. - Ausstellungskatalog „Rheinromantik – Kunst und Natur“, (Hrsg.: Peter Forster in Zusammenarbeit mit Irene Haberland und Gerhard Kölsch), Museum Wiesbaden (22.4. – 28.7.2013)
- „Aspekte zum Entwurf von Feuerbachs Gastmahl des Plato 1865“. In: Ausst.-Kat.: Nanna. Anselm Feuerbachs Elixier einer Leidenschaft, (Hrsg.: Peter Forster für das Museum Wiesbaden und die Hamburger Kunsthalle), Wiesbaden, 2013, 178-185
- „… der Glanz einer unwiederbringlich entschwundenen Zeit“ – zum Bildprogramm des Kleinen Rittersaales auf Schloss Stolzenfels. In: Ausstellungskatalog „ Die Nazarener – Vom Tiber an den Rhein. Drei Malerschulen des 19. Jahrhunderts“, Landesmuseum Mainz 2012, S. 95 – 107
- „Auf der Suche nach der verlorenen Landschaft – Caspar Scheurens Landschaftsbilder“. In: Caspar Scheuren – Leben und Werk eines rheinischen Spätnazareners, (Hrsg.: Wolfgang Vomm (= Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Städtischen Museum, Bergisch-Gladbach 2010), Petersberg, 2010, S. 50 – 194


