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Prof. Dr. Klaus Hurrelmann:
Der neue Mann? Befunde und Desiderate aus sozialwissenschaftlicher Sicht
Erstausstrahlung: So. 13.06.2010
Alle modernen Gesellschaften sind durch soziale Ungleichheit gekennzeichnet. In den letzen zwanzig Jahren hat die Verteilung von ökonomischen und finanziellen Ressourcen eine immer stärkere Schieflage bekommen. In der soziologischen Forschung sind solche Prozesse bekannt. Die meisten Gesellschaften neigen dazu, einmal bestehende Hierarchien von sozialen Gruppen immer weiter zu verfestigen. Umso überraschender ist ein aktuelles Ergebnis aus der Bildungsforschung: Die Geschlechterhierarchie scheint sich umzudrehen. Junge Frauen sammeln immer mehr Bildungsressourcen und schneiden bei fast allen Prüfungen im Schul- und Hochschulsystem besser ab als die jungen Männer. Im Prestigefach Medizin besetzen Frauen heute schon fast Zwei Drittel aller Studienplätze. Klaus Hurrelmann erläutert anhand der letzten Shell Jugendstudien was hinter diesen Entwicklungen steckt, und wie den jungen Männern ein besseres Rüstzeug zur Bewältigung der veränderten Lebensbedingungen gegeben werden könnte.
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Prof. Dr. Matthias Franz:
Der vaterlose Mann
Erstausstrahlung: So. 06.06.2010
Dass die Beziehung zum Vater wichtig für die kindliche Entwicklung ist, kann heute niemand mehr in Frage stellen. Sie stärkt das Selbstverständnis und die Beziehungsfähigkeit. Jungen brauchen den Vater für den Aufbau einer männlichen Identität und sind von einem Verlust des Vaters besonders stark betroffen. Die 1975 begonnene Mannheimer Kohortenstudie untersuchte die Kriegskinder der Geburtsjahrgänge 1935 und 1945 über einen langen Zeitraum hinweg. Dabei zeigten sich bis heute bestehende gravierende Langzeitfolgen der kriegsbedingten Vaterlosigkeit. Vor dem Hintergrund dieser Studie und aktueller entwicklungspsychologischer Konzepte analysiert Matthias Franz die Situation der heutigen Vaterlosigkeit vieler Jungen mit immer mehr Scheidungen und Trennungen unverheirateter Paare. Wie kann der erhöhten psychosozialen Belastung der Betroffenen entgegengewirkt werden?
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Prof. Dr. Wilhelm Hankel:
Spekulationsblasen in Geschichte und Gegenwart
Erstausstrahlung: So. 07.03.2010
Seit es die moderne Geldwirtschaft gibt, bedrohen immer wieder unvorhergesehene Krisen die Wirtschaft und den Wohlstand der Menschen. Jedes der letzten drei Jahrhunderte hatte „seine“ Finanzkrise. Wilhelm Hankel, bekannt als leidenschaftlicher Euro-Kritiker, beschreibt große Finanzkrisen der Vergangenheit und fragt, was wir daraus lernen können. Denn das 21. Jahrhundert hat kaum begonnen, da bedroht eine diesmal globale Finanzkrise nicht nur Arbeitsplätze und Ersparnisse, sondern sogar die Stabilität der Staaten und ihrer Währungen. Unüberhörbar stellt sich die Frage: Sind Überschuldung des Staates, Inflationierung der Währung, Rettung der Großen in Finanzwelt und Wirtschaft, während Mittelstand und Klein-Unternehmer ungeschützt bleiben, wirklich die richtigen Mittel, um mit dieser Krise fertig zu werden?
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Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher:
Faszination Mathematik
Erstausstrahlung: So. 31.01.2010
Viele Menschen verbinden mit Mathematik nur ein sprödes Schulfach und haben Hemmungen, sich mit mathematischen Fragen zu beschäftigen. Albrecht Beutelspacher, der wohl populärste Mathematiker Deutschlands, hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Mathematik ihren Schrecken zu nehmen und einen leichten Zugang zur "Königin der Wissenschaften" zu vermitteln. "Mathematik muss mit dem Leben zu tun haben. Man kann Mathematik in der Natur und in der Umwelt entdecken. Man kann Experimente machen, Modelle basteln, Knobelaufgaben lösen, an Problemen tüfteln ...". In diesem Vortrag zeigt er mit vielen Anekdoten und praktischen Beispielen, dass die Beschäftigung mit der Welt der Zahlen vergnüglich und unterhaltend sein kann.
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Prof. Dr. Karin Michels:
Wahrheit und Legende:
Kann Ernährung Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern?
Erstausstrahlung: So. 24.05.2009
Dass Nahrungsmittel auch heilsam wirken können, wusste schon Hippokrates, als er schrieb „Heilmittel sind Lebensmittel, und Lebensmittel sind Heilmittel.“ Zahlreiche moderne Ernährungsstudien belegen, dass eine gute Ernährung wesentlicher Bestandteil einer gesunden Lebensführung ist und der Vorbeugung von Krankheiten dient. Was aber genau ist eine gesunde Ernährung? Und welchen Einfluss kann sie auf die wichtigsten Krankheiten unserer Zeit - Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs - haben? Butter oder Margarine für das Herz? Wie steht es mit dem Milchkonsum? Und welche Vitamine sind nun wirklich relevant? Karin Michels gibt Einblick in die neuesten Erkenntnisse der Ernährungsforschung.
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Dr. Theo Sommer:
Wer regiert die Welt in 50 Jahren
Erstausstrahlung: So. 15.02.2009
In diesem Vortrag referiert Theo Sommer die Zukunftsszenarien, die nach dem Ende des Kalten Krieges und zu Beginn des 21. Jahrhunderts entworfen wurden. Aus diesen unterschiedlichen Zukunftsanalysen destilliert er die Trends, die nach übereinstimmender Auffassung der Futurologen die kommenden vier Jahrzehnte bestimmen werden. Er prognostiziert eine multipolare Welt, in der fünf Supermächte (die USA, Europa, Russland, China und Indien) die Geschicke der Menschheit dominieren werden. Ein Mächtemuster, das dem des ausgehenden 19. Jahrhunderts mehr ähnelt als allen Machtkonstellationen des 20. Jahrhunderts. Dabei wird es entscheidend nicht nur auf vermeintliche Trends, volkswirtschaftliche Daten und die Stimmung der Völker ankommen, sondern in hohem Maße auf die Staatskunst der Führungspersönlichkeiten an den Schaltstellen der Macht.
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Prof. Dr. Hans Ruh:
Die Zukunft ist ethisch – oder gar nicht
Erstausstrahlung: So. 17.02.2008
Der Begriff Ethik – eigentlich die Lehre vom richtigen Handeln – wird heute gerne und häufig, auch von Wirtschaftsführern und Politikern, benutzt. Dabei scheinen uns die Grundwerte und –normen des Zusammenlebens und der Verantwortung vielerorts verlorengegangen zu sein. Umweltzerstörung, Armut, Gewalt und Risikotechnologien bedrohen die Lebensgrundlagen und die Lebensqualität von immer mehr Menschen. Hans Ruh beschreibt, dass die Probleme nicht vorrangig
materieller, sondern geistiger Natur sind. Weltweite Armut beispielsweise könnte beseitigt werden. Nicht Mangel an Materiellem, sondern fehlende geistige Orientierung verhindert Lösungen. Der Vortrag ist ein Plädoyer für eine tief greifende geistige Neuausrichtung, um Wege zu einer überlebensfähigen, menschenwürdigen Gesellschaft finden zu können. Professor Dr. Hans Ruh war bis 1998 Direktor des Instituts für Sozialethik der Universität
Zürich.
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Prof. Dr. Günther Gustav Hasinger:
Das Schicksal des Universums
Erstausstrahlung: So. 13.01.2008
Bevor Einstein seine revolutionären Gedanken entwickelte, betrachtete man Raum und Zeit als unveränderliche Größen und die Existenz des Kosmos als ewig und in immer gleicher Form gegeben. Heute wissen wir, dass unser Universum sich permanent abkühlt und ausdehnt und dass seine Geschichte vor etwa 13,7 Milliarden Jahren mit dem Urknall begann. Die Strukturen im All lassen sich inzwischen dank kosmologischer Simulationen und mit immer ausgefeilteren Beobachtungstechniken
vermessen. Dadurch haben die Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung des Universums in den letzten Jahren enorm zugenommen. Auf anschauliche Weise beschreibt der Astrophysiker Günther Gustav Hasinger in diesem Vortrag die heutige Sicht der Wissenschaft auf den Beginn, die Entwicklung und das ferne Ende unseres Universums. Professor Dr. Günther Gustav Hasinger ist Direktor des Max Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching.
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Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß:
Wem gehört das Sterben?
Erstausstrahlung: So. 02.12.2007
Es gibt Dinge, die sich auch in einer verwissenschaftlichten Welt dem wissenschaftlichen Zugriff entziehen. Nicht, weil die Wissenschaft noch nicht so weit wäre, um mit Einsichten und Resultaten aufzuwarten, sondern weil es sich um Dinge handelt, die existentieller Natur sind, d.h., die den Menschen in allen seinen Wahrnehmungen und Erfahrungen betreffen. Die da sind und da bleiben, ganz gleich, was die Wissenschaft kann und was sie zu erklären vermag, und ganz gleich, wohin uns unser
Verstand führt. Zu diesen Dingen, bei denen der Verstand an seine Grenzen stößt, gehören der Tod und das Sterben. Es gibt keinen allgemeinen, nur einen individuellen Tod. Welche Regeln, welche Normen, welche Ethik sollen hier gelten? Wem gehört das Sterben? Professor Dr. Jürgen Mittelstraß lehrte bis 2005 Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Universität Konstanz.
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Prof. Dr. Marianne Gronemeyer:
Die Macht der Bedürfnisse.
Überfluss und Knappheit in der Konsumgesellschaft
Erstausstrahlung: So. 26.11.2006
Während uns die von Tag zu Tag dringlicher werdenden Sparappelle im Ohr klingen, die uns eine neue Bescheidenheit auferlegen, während wir uns gerade zu der Einsicht durchringen, dass es bei leeren öffentlichen Kassen und schmaler werdendem privaten Portemonnaie unumgänglich ist, sich einzuschränken, verschafft sich schon eine andere Ermahnung Gehör: dass es nämlich heute erste Bürgerpflicht sei, zu konsumieren, denn nur durch Konsum könne die
Wirtschaft wachsen und nur durch Wachstum entstünden die so schmerzlich vermissten Arbeitsplätze. Müssen wir nun sparen oder uns verausgaben? Müssen wir unsere Bedürfnisse ausleben und stimulieren oder streng in ihre Schranken weisen? Wem nützen unsere Bedürfnisse? Und wem verhelfen sie zur Macht? Professor Dr. Marianne Gronemeyer lehrt Erziehungs- und Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Wiesbaden.
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Prof. Dr. Karlheinz A. Geißler:
Ach du liebe Zeit – Plädoyer für ein am Menschen orientiertes Zeitverständnis
Erstausstrahlung: So. 22.01.2006
Die Zeichen mehren sich; wir sind am Ende der Uhrzeit angelangt. Vor mehr als 500 Jahren haben die Uhren ihren Siegeszug angetreten. Ohne die mechanischen Zeitmesser hätte die Moderne nicht stattgefunden. Uhren machten die Beschleunigung fast aller Lebensbereiche, das zentrale Kennzeichen der Moderne, kontrollierbar und messbar. Karlheinz A. Geißler untersucht die kulturellen, die wirtschaftlichen und die lebenspraktischen Folgen unseres Zeitverständnisses anhand der Zeitepochen
Vormoderne, Moderne und Postmoderne. Und er gibt Hinweise dafür, wie die Zeiten besser werden könnten. Professor Dr. Karlheinz A. Geißler lehrt Wirtschaftspädagogik an der Universität der Bundeswehr, München.
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Prof. Dr. Ernest Callenbach:
The Hollowing out of the American Empire.
Die Aushöhlung des amerikanischen Imperiums
Erstausstrahlung: So. 06.10.2005
Amerika scheint den Gipfel seiner Weltmachtstellung erreicht zu haben, aber es mehren sich auch Anzeichen für die Grenzen seiner militärischen Möglichkeiten. Führt der Versuch Ölreserven zu sichern zur Verarmung der eigenen Bevölkerung? Ernest Callenbach beschreibt, welche Kräfte das Amerikanische Imperium schwächen und was seiner Meinung nach nötig wäre, um eine nachhaltigere Welt aufzubauen. Professor Dr. Ernest Callenbach lehrte Filmgeschichte
und -theorie an der University of California in Berkeley und war bis 1991 Herausgeber der Zeitschrift „Film Quarterly“. In den 70iger Jahren wurde er durch seinen Bestseller „Ökotopia“ international bekannt.
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Prof. Dr. Peter Sloterdijk:
Bilder der Gewalt - Gewalt der Bilder
Erstausstrahlung: So. 15.09.2002
Wie erklärt sich die Allgegenwart von Gewaltdarstellungen in unserer heutigen Massenkultur? Der Vortrag des Philosophen Peter Sloterdijk spannt einen weiten Bogen vom antiken Heldenepos bis zu den unzähligen „heroischen Explosionen“, die sich heute in Filmen, Videos und Computerspielen entladen. Gewalt ist für ihn so etwas wie der Urstoff des menschlichen Machttriebs und die „Illias“ von Homer der Prototyp kriegerischer Gewaltdarstellung. Eine von
Zukunftssorgen und Angst um Arbeitsplätze geplagte Jugend lebe heute ihr Bedürfnis nach Gewalt in virtuellen Bildwelten aus, die ihr eine „symbolische Statisfaktion“ ermöglichen. „Was in der aktuellen Gewaltbilderflut erscheint“, so Sloterdijks düstere These, „ist die schreckliche Wahrheit der postmodernen Kondition: dass es für die meisten kein gelungenes Leben mehr geben wird, sondern nur ein gedehntes Scheitern“. Professor Dr. Peter
Sloterdijk lehrt Philosophie und Ästhetik an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Seine „Kritik der zynischen Vernunft“ gilt als das meistverkaufte philosophische Buch deutscher Sprache seit 1945.
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Prof. Dr. Gerhard Roth:
Wie entstehen Bewusstsein und Gefühle? Neuere Erkenntnisse der Hirnforschung
Erstausstrahlung: So. 04.06.2000
Welche Beziehung besteht zwischen unserem Bewusstsein und den Vorgängen im Gehirn? Aus biologischer Sicht erleben wir nur das bewusst, was mit einer Aktivität der Großhirnrinde verbunden ist. Bewusstsein und Gefühle treten vornehmlich dann auf, wenn unser Gehirn mit Problemen konfrontiert wird, für die es noch keine Lösung parat hat. Dann legt die Großhirnrinde neue Nervennetze an und zwar unter Einwirkung des Limbischen Systems und auf der Grundlage vergangener Erfahrung. Professor Dr. Gerhard Roth führt sie in diesen faszinierenden Bereich der Neurobiologie ein. Er promovierte sowohl in Philosophie als auch in Zoologie und ist Direktor des Instituts für Hirnforschung der Universität Bremen.
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Karl Kardinal Lehmann:
Die Sinnfrage und die Grundwerte – Die Antwort der Kirche
Erstausstrahlung: So. 04.04.1999
Das Thema Grundwerte stellt die Frage, was eine Gesellschaft wertemäßig und ethisch zusammenhält. Werteüberzeugungen stellen Maßstäbe dar, die für ein funktionierendes Gemeinwesen unabdingbar sind. Doch wer, oder welche Gruppen definieren die Werte, die als Grundwerte anerkannt werden und somit den Konsens für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft darstellen? Eine Institution ist sicherlich die Kirche, die zwar an Einfluss verloren hat, aber immer noch stark wahrgenommen wird.
Karl Kardinal Lehmann ist seit 1983 Bischof von Mainz. Seit 1987 ist er Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. 2001 wurde er von Papst Johannes Paul II. in den Kardinalstand erhoben.
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Prof. Dr. Peter Struck:
Jugend ohne Werte? Gewalt als gesellschaftliche Herausforderung
Erstausstrahlung: So. 14.12.1997
Die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen haben sich in den vergangenen 25 Jahren dramatisch schnell verändert. Unsere urbanisierte und hochtechnisierte Umgebung ist wenig auf kindliche Bedürfnisse zugeschnitten. Der Computer als Spielpartner ersetzt echte Kontakte und Freundschaften. Die Ansprüche der westlichen Leistungsgesellschaften setzen Kinder schon früh unter Druck - gleichzeitig werden sie alle als wichtiges Marktsegment von der Industrie immer massiver umworben.
Familien zerfallen; ein verlässliches Wertesystem fehlt. Wir hören von zunehmender Gewaltbereitschaft, Kriminalität aber auch Depression bei Kindern und Jugendlichen. Und wir hören von ratlosen und resignierten Eltern und Lehrern. Peter Struck, Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg, analysiert die Umstände, unter denen Kinder heute aufwachsen. Er zeigt Möglichkeiten auf, die Spirale aus Gewalt und Sucht zu durchbrechen und er
ermutigt zu einer vernünftigen Werteerziehung.
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